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            <title>Mitgliederversammlung am 23.05.2023: Alles</title>
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                <title>Mitgliederversammlung am 23.05.2023: Alles</title>
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                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
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                        <author>Karin Jungjohann</author>
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                        <description><![CDATA[Lieber Stephan,
Danke für die Infos. 
Es ist sicherlich naiv gewesen, optimistisch in die Zukunft zu blicken. 
Angesichts meiner bisherigen Lebenserfahrungen ist es mir trotzdem nicht möglich, ausschließlich finanzielle Prognosen als Grundlage meiner Überzeugung zu nehme- auch wenn ich Deiner Ausführung glaube, dass uns
die Pandemie und der russische Angriffskrieg viel kosten werden-, weil es oft anders kommt, als erwartet.
Ich kann nicht anders, als Visionen zu folgen, die eine bessere und glücklichere Gemeinschaft beinhalten. Deshalb werde ich immer auf Dialog und Zusammenarbeit setzen. Beides sehe ich für unsere Partei durch diesen Antrag erschwert. Deshalb stimme ich ihm nicht zu. Ich kann gerne später noch im Detail darauf eingehen, wieviele Bauwerke auf der Welt in ihrer Planung und Ausführung den finanziellen Rahmen zu sprengen drohten und nach ihrer Fertigstellung zu weltweiter Anerkennung führten.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 23 May 2023 21:53:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
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                        <author>Stephan Soll</author>
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                        <description><![CDATA[Liebe Karin,
der Haushalt 2022 ist (leider) nur durch einen Sondereffekt bei der Gewerbesteuer positiv. Während der Pandemie hatten viele Betriebe ihre Zahlungen aufgeschoben, jetzt wurden sie nachgeholt. Das ist aber nur einmalig so. Für 2023 rechnet die Stadt ein Minus von 210 Millionen und auch in den Folgejahren sind dreistellig negative Ergebnisse zu erwarten. Der Schuldenstand steigt diese Jahr auf ca. eine Milliarde, in den Jahren danach auf zwei.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 23 May 2023 11:01:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
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                        <author>Karin Diane Jungjohann</author>
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                        <description><![CDATA[Ich stimme Gerhard Michalski zu.
Der Zeitpunkt und die oberflächliche Recherche zu diesem Antrag machen mich fassungslos. Es ist doch faktisch nicht richtig, eine Summe für den Neubau, sollte diese nicht benötigt werden, für andere wichtige Investitionen zur Verfügung zu haben. Wir sind uns einig, dass es dringend eine Öffnung der Oper für die gesamte Stadtgesellschaft geben muss- diese ist mit dem Haus in der jetzigen Form, auch mit Sanierung, schlichtweg unmöglich- mangels Raum. Da ich am morgigen Abend terminlich verhindert bin, kann ich noch nicht einmal mit abstimmen- wieso macht ihr nicht eine Online Abstimmung, damit alle die Chance haben, an der morgigen Entscheidung für oder gegen euren Antrag teilzuhaben? Und übrigens- ohne Wagnisse gibt es keine Veränderung- genauso wie bei dem damaligen Plan der Rheinufertunnels- den es nach der Überzeugung der damaligen Fraktion auch nicht hätte geben sollen- stellt sich unser Vorstand mit diesem Antrag Kulturschaffenden in den Weg- vielleicht, weil ihr nicht begreift, dass sich die Arbeitsbedingungen und die Möglichkeiten für alle Kulturschaffenden mit einem solchen neu geschaffenen Kulturzentrum bessern würden. Es ist nicht richtig, die Haushaltslage als schlecht zu bezeichnen, soweit mir bekannt ist, schließt der Haushalt 2022 unserer Stadt mit einem ordentlichen Plus ab. Ich würde mir wünschen, dass wir den nächsten Schritten zustimmen, damit wir herausfinden, welche machbare Vorschläge zu einem Neubau am jetzigen Standort möglich sind.]]></description>
                        <pubDate>Mon, 22 May 2023 19:11:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
                        <link>https://gruene-duesseldorf.antragsgruen.de/MV_23_Mai/Positionierung-Neubau-der-Oper-zum-jetzigen-Zeitpunkt-45997?commentId=11696#comm11696</link>
                        <author>Gerhard Michalski</author>
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                        <description><![CDATA[Ein weiteres "stilles"  Mitglied meldet sich hier zu Wort: Als Mitarbeiter der Deutschen Oper am Rhein verfolge ich diese Diskussionen um den Opernneubau natürlich mit außerordentlich großem Interesse und ebenso großer Leidenschaft. Leider kann ich an den meisten Diskussionen nicht aktiv teilnehmen, da ich zu den Abendzeiten und auch an fast jedem Wochenende auf bzw. neben der Opernbühne stehe. Über den Planungsprozess, wie er in Düsseldorf zum Opernneubau gelaufen ist, war ich insgesamt sehr glücklich, da nach meinem Empfinden innerhalb der Stadtgesellschaft sehr offen und kontrovers diskutiert wurde. Dass zu diesem schon recht fortgeschrittenem Zeitpunkt nun der Antrag der Grünen kommt, das ganze Projekt in Frage zu stellen, entsetzt mich einigermaßen! Die grundsätzlichen baulichen Probleme des jetzigen Opernhauses werden durch die in den nächsten Jahren notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen nicht im Mindesten verändert, geschweige denn gelöst werden können! Durch Sanierungsmaßnahmen (vor allem die größere "Sanierung" 2006/07) ist im Haus so vieles baulich verändert worden, was die Arbeitsbedingungen vieler Mitarbeitenden eher verschlechtert hat. Die grundsätzlichen Platzprobleme (das ist nicht nur die fehlende zweite Seitenbühne) werden durch Reparaturmaßnahmen nicht gelöst. Mir ist vollkommen klar, dass vor allem durch den Ukrainekrieg und den daraus für uns entstehenden Folgen vieles neu gedacht werden sollte. Ich bin aber der Meinung, dass ein Jahrhundertprojekt wie ein Opernneubau eher eine Chance denn ein Risiko ist. Ich hoffe sehr, dass im Rat der Stadt Düsseldorf im Juni über den Standort der Oper und über die weiteren notwendigen Schritte positiv entschieden und nicht das ganze Projekt auf Eis gelegt wird. Nebenbei: unabhängig von Neubau oder Sanierung werde ich das nicht mehr als aktiver Opernmitarbeiter erleben, da ich bis dahin schon im Ruhestand bin.  Ich bin zwar nicht der Sprecher der Oper, aber ich denke, dass ich vielen Mitarbeitenden der Deutschen Oper am Rhein aus dem Herzen spreche.]]></description>
                        <pubDate>Mon, 22 May 2023 17:47:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2-010: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
                        <link>https://gruene-duesseldorf.antragsgruen.de/MV_23_Mai/Positionierung-Neubau-der-Oper-zum-jetzigen-Zeitpunkt-45997/64969</link>
                        <author>AK Wirtschaft GJ Düsseldorf (dort beschlossen am: 19.05.2023)</author>
                        <guid>https://gruene-duesseldorf.antragsgruen.de/MV_23_Mai/Positionierung-Neubau-der-Oper-zum-jetzigen-Zeitpunkt-45997/64969</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_27216_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 9 bis 11:</h4><div><ul><li value="1">veränderten Rahmenbedingungen gegen eine weitere Planung des Opernneubaus <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zum jetzigen Zeitpunkt aus</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">aus, solange der Betrieb der Oper im Bestandsgebäude absehbar durch einfache Sanierungen sichergestellt werden kann</ins>. Schon die Baukosten würden voraussichtlich eine Milliarde Euro und mehr betragen, so dass Zinskosten </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 19 bis 20:</h4><div><ul><li value="1">Vernunft und klare Entscheidungen, welche Investitionen Priorität haben. Der Neubau der Oper ist dies <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zum jetzigen Zeitpunkt nicht</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">nicht, solange der Betrieb der Oper im Bestandsgebäude absehbar durch einfache Sanierungen sichergestellt werden kann</ins>.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ein Neubau der Oper würde den Finanzplan der Stadt Düsseldorf über die Maße belasten und ist deshalb so lange nicht verantwortbar, wie der Betrieb der Oper durch einfache Sanierungen aufrechterhalten werden kann. Erst wenn absehbar ist, dass das nicht mehr gewährleistet werden kann, kommt für uns ein Neubau in Betracht.</p>
<p>So kann und sollte auch die Standortfrage zu jenem Zeitpunkt neu bewertet werden. Die beiden aktuell zur Wahl stehenden Standorte und die damit verknüpften Rahmenbedingungen sind nicht zufriedenstellend. Insbesondere ist ein Eingriff in den Baumbestand des Hofgartens inakzeptabel. Der Hofgarten stellt ein natürliches Refugium für Flora und Fauna im dicht besiedelten Innenstadtraum dar. Ferner hat er eine stark abkühlende Wirkung auf seine sich immer weiter erhitzende Umgebung. Der städtische Baumbestand leidet bereits unter einem hohen Stress und Nutzungsdruck sowie unter voranschreitender Siedlungsentwicklung, sodass in den vergangenen Jahren viele Bäume gefällt wurden. Für uns Grüne kann ein Eingriff in so eine bedeutsame Grünanlage daher nicht zur Disposition<br>
stehen.</p>
<p></p>
<p>Wir gehen davon aus, dass die Funktionsfähigkeit der Oper im Bestandsgebäude über einen längeren Zeitraum hinweg mit vertretbarem Finanzaufwand gewährleistet werden kann. Eine Analyse aus dem<br>
Jahr 2019 kommt zum Ergebnis, dass das Gebäude in seiner Substanz „gesund“ ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 May 2023 19:32:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
                        <link>https://gruene-duesseldorf.antragsgruen.de/MV_23_Mai/Positionierung-Neubau-der-Oper-zum-jetzigen-Zeitpunkt-45997?commentId=11635#comm11635</link>
                        <author>Norbert Moeller</author>
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                        <description><![CDATA[Auf den Punkt gebracht.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 22:02:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
                        <link>https://gruene-duesseldorf.antragsgruen.de/MV_23_Mai/Positionierung-Neubau-der-Oper-zum-jetzigen-Zeitpunkt-45997?commentId=11634#comm11634</link>
                        <author>Jürgen Gocht</author>
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                        <description><![CDATA[Hervorragender Antrag, weil die Risiken den grünen Grundsätzen bei Kultur und Haushalt/ Kommune klar gegenüber gestellt sind und die Ablehnung sehr deutlich und verantwortungsbewusst gefasst/formuliert ist.
Danke für die gute Arbeit.
Jürgen Gocht]]></description>
                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 20:36:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
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                        <author>Ludger Kowal-Summek</author>
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                        <description><![CDATA[Ich habe mich eigentlich schon schriftlich auf FB dazu geäußeret und finde den Antrag sehr gut. Auch ich lehne einen Neubau zum jetzigen Zeitpunkt ab. Das Geld kann sinnvoller sowohl im Sozial- und Bildungsbereich als auch im alternativen Kulturbereich, aber besonders im Klimabereich eingesetzt werden.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 16:19:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
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                        <author>Karen-Jungen Günter</author>
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                        <description><![CDATA[Ich schließe mich den Argumenten von Werner Marquis an. Der Schuldenstand unserer Stadt wächst und wächst und die junge Generation wird die Schulden abzahlen müssen. Bei allem Respekt für die Oper aber ein solch teures Projekt können wir uns jetzt nicht leisten.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 15:38:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
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                        <author>Werner Marquis</author>
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                        <description><![CDATA[Hallo, 
ein weiteres „stilles“ Mitglied möchte euch zu diesem sehr vernünftigen Antrag gratulieren. Es ist nicht die Zeit für solche Projekte. Düsseldorf wird andere Herausforderungen meistern bzw. finanzieren müssen.
Herzliche Grüße 
Werner Marquis ]]></description>
                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 15:16:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
                        <link>https://gruene-duesseldorf.antragsgruen.de/MV_23_Mai/Positionierung-Neubau-der-Oper-zum-jetzigen-Zeitpunkt-45997?commentId=11629#comm11629</link>
                        <author>Susanne Mansfeld</author>
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                        <description><![CDATA[Als bisher stummes Düsseldorfer Mitglied und Ballettpädagogin finde ich den aktuellen Antragstext total vernünftig!]]></description>
                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 12:40:54 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Positionierung: Neubau der Oper zum jetzigen Zeitpunkt </title>
                        <link>https://gruene-duesseldorf.antragsgruen.de/MV_23_Mai/Positionierung-Neubau-der-Oper-zum-jetzigen-Zeitpunkt-45997</link>
                        <author>KV-Vorstand (dort beschlossen am: 15.05.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung des KV Düsseldorf von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beschließt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir sehen die Deutsche Oper am Rhein und die Kooperation mit der Stadt Duisburg als festen und wichtigen Bestandteil der Düsseldorfer Kulturszene. Über ihre künstlerischen Leistungen hinaus, ist sie mit mehr als 500 Mitarbeiter*innen und vielen freien Beschäftigten eine der größten Arbeitgeberinnen des Düsseldorfer Kulturbetriebs. Das soll sie bleiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir sprechen uns aufgrund der vor allem in den letzten zwei Jahren veränderten Rahmenbedingungen gegen eine weitere Planung des Opernneubaus zum jetzigen Zeitpunkt aus. Schon die Baukosten würden voraussichtlich eine Milliarde Euro und mehr betragen, so dass Zinskosten (kreditfinanziert) in der Größenordnung einer weiteren Milliarde Euro über die nächsten 50 Jahre dazu kämen. Das halten wir aufgrund der drastisch veränderten Situation für nicht vertretbar. Die aktuellen Herausforderungen, insbesondere die Energiesicherheit und -bezahlbarkeit, die Investitionen in eine zukunftsfähige Infrastruktur, in Bildung und Betreuung, in Klimaschutz, in sozialen Zusammenhalt und kulturelle Vielfalt erfordern in der angespannten Haushaltslage wirtschaftliche Vernunft und klare Entscheidungen, welche Investitionen Priorität haben. Der Neubau der Oper ist dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen zur Oper und wollen den Besucher*innen und den Mitarbeiter*innen im bestehenden Gebäude bessere Bedingungen für den Besuch sowie für die künstlerische Produktion ermöglichen. Wir setzen uns dafür ein, die bereits identifizierten Sanierungsmaßnahmen am heutigen Opernhaus zügig umzusetzen (insb. Dach, Bestuhlung, Audio-, Video- und Bühnentechnik sowie weitere Technische Gebäudeausrüstung) sowie Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen anzugehen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Deutsche Oper am Rhein ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Düsseldorfer Kulturszene. Oper und Ballett gehören zu Düsseldorf – heute und in Zukunft. 2017 wurde erheblicher Sanierungsbedarf am Opernhaus bekannt. 2019 hat der Stadtrat den Prozess zur Zukunft des Opernhauses gestartet. 2021 hat er sich gegen eine Komplettsanierung des heutigen Opernhauses ausgesprochen und die Planung eines Neubaus eingeleitet. Wir GRÜNE haben den Prozess und auch den Grundsatzbeschluss gegen die Kernsanierung mitgetragen. Dabei haben wir uns als Partei und auch als Ratsfraktion – unabhängig von der Frage Sanierung oder Neubau – immer für eine Öffnung der Oper für ein breites Publikum ausgesprochen. Der städtebauliche Ideenwettbewerb hat gezeigt, dass sowohl der Neubau am aktuellen Standort, wo es Eingriffe in den Hof-garten geben würde, als auch der Standort am Wehrhahn auf einem nicht-städtischen Grundstück unseren Ansprüchen an die Oper nicht in allen Aspekten gerecht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch müssen wir erkennen, dass sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren und Monaten drastisch verändert haben: Corona-Pandemie, Krieg in Europa, Energiekrise, Inflation, sprunghaft steigende Baukosten und ein extrem angespannter städtischer Haushalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Neubau der Oper, der absehbar eine Milliarde Euro und mehr kosten wird, ist für uns unter den genannten Rahmenbedingungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu verantworten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die 2021 berechneten Kostenrichtwerte von ca. 712 Millionen Euro sind bereits heute überholt. Real sind die Baukosten in den letzten beiden Jahren um ca. 14% gestiegen, angenommen waren 4%. Das allein lässt die Richtwerte schon über 800 Millionen steigen. 1.000 Millionen, also 1 Milliarde Euro und mehr sind also absehbar. Dazu kämen die Finanzierungskosten, die trotz guter städtischer Konditionen von aktuell ca. 3% Zinsen aufgrund des Volumens und der nötigen Laufzeit von 50 Jahren insgesamt nochmal 900 bis 1.000 Millionen Euro betragen – eine weitere Milliarde. Umgerechnet auf ein Haushaltsjahr würde ein Opernneubau in etwa 20 Millionen Euro Abschreibung und mindestens weitere 20 Millionen Euro Zinszahlungen verursachen. Der städtische Haushalt hätte also über 40 Millionen Euro zusätzliche Belastungen pro Jahr und das für die nächsten 50 Jahre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ja, auch am heutigen Opernhaus sind Maßnahmen zur Instandsetzung in Millionenhöhe nötig. Einige wurden in den letzten Jahren bereits umgesetzt. Auch die weiteren Maßnahmen unterstützen wir, denn wir stehen zur Oper in Düsseldorf. Frühere Schätzungen gingen von gut 15 Millionen Euro für die Maßnahmen in den nächsten zehn Jahren aus. Selbst wenn sich auch diese Kosten deutlich erhöhen werden, sind sie auf zehn Jahre verteilt deutlich geringer im Vergleich zur jährlichen Belastung durch Abschreibungen und Zinskosten eines Milliarden-Neubaus der Oper.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusätzlich zu den Instandsetzungen schlagen wir vor, die wichtigsten Maßnahmen für bessere Arbeitsbedingungen im Opernhaus anzugehen. Dazu gehören beispielsweise Verbesserungen für Proben- und Übungsräume.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Oper in Düsseldorf hat eine enorm wichtige Bedeutung für die Kulturlandschaft in Düsseldorf. Wir stehen als GRÜNE in Düsseldorf mit voller Überzeugung zur Oper und ihrer Weiterentwicklung. Ein Milliardenneubau für die Oper zum jetzigen Zeitpunkt lehnen wir aber aus genannten Gründen ab.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 11:38:32 +0200</pubDate>
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                        <title>BEW1: Pegah Edalatian</title>
                        <link>https://gruene-duesseldorf.antragsgruen.de/MV_23_Mai/Pegah-Edalatian-59974</link>
                        <author>Pegah Edalatian</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/MV_23_Mai/Pegah-Edalatian-59974/viewimage?sectionId=27207" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>43</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Kassel</dd><dt>Stadtbezirksgruppe:</dt><dd>3</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ihr Lieben,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sicherheit und Selbstbestimmung für Alle. In Europa und der Welt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Dafür kandidiere ich für ein Votum beim Kreisverband Düsseldorf für die<br>
Europaliste!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2011 wurde ich Mitglied dieser wunderbaren Partei. Ich ging damals in die<br>
Ratsfraktion Düsseldorf, weil ich gelesen hatte, dass die Sitzungen der GRÜNEN<br>
Düsseldorf offen für Alle sind. Das war der Anfang meines Weges mit den GRÜNEN<br>
in Düsseldorf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich wurde vom Kreisverband und der Ratsfraktion sehr schnell und herzlich<br>
aufgenommen. Mir wurde viel Vertrauen entgegen gebracht, dafür bin ich sehr<br>
dankbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Kreisverband Düsseldorf ist meine politische Heimat. Eure Unterstützung ist<br>
für mich von besonderer Bedeutung.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sicherheit und Selbstbestimmung für alle. In Europa und der Welt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür möchte ich in das Europaparlament.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 14.05.1993 schlossen sich BÜNDNIS 90 und DIE GRÜNEN zusammen. Wir haben<br>
dieses Vereinigungsjubiläum Anfang Mai in Leipzig mit einem Fest gefeiert. Ein<br>
Panel hat mich sehr bewegt. Omid Nouripour und Katrin Göring-Eckardt sprachen<br>
über den Wunsch nach Freiheit damals in der DDR und heute im Iran. Freiheit und<br>
Bürgerrechte sind Teil des grundlegenden Wertekanons unserer Partei. Der<br>
Zusammenschluss von BÜNDNIS 90 und DIE GRÜNEN hat diese Werte noch stärker in<br>
der Identität unserer Partei verankert. Für ebendiese Werte müssen wir in Europa<br>
und global einstehen – mit all unserer Kraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewundere den Mut der iranischen und kurdischen Frauen, Männer und queeren<br>
Personen. Sie protestieren tagtäglich gegen das unterdrückerische iranische<br>
Regime. Sie tun dies in dem Bewusstsein, dass ihnen das Leben kosten kann.<strong> Ich<br>
möchte mit euch erreichen, dass die EU eine starke Verbündete der progressiven<br>
und demokratischen Kräfte dieser Welt ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sicherheit und Selbstbestimmung - von Brüssel bis nach Kiew!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren zeigten die Krisen unserer Zeit immer deutlicher ihr<br>
Gesicht. Die Klimakrise zerstört die Lebensgrundlage von Millionen, die Corona<br>
Pandemie kostete viele Menschen das Leben, Russlands Angriff auf die Ukraine<br>
zerstört ganze Landstriche und zerreißt Familien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Krisen verunsichern. Diese Krisen zeigen deutlich unsere Aufgabe: Eine<br>
europäische feministische Außenpolitik zu gestalten, die in Europa und global<br>
Frieden, menschliche Sicherheit und Selbstbestimmung verwirklicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte, dass wir weiter gemeinsam an der Seite der Ukraine stehen. Ich<br>
möchte, dass wir gemeinsam Europa unabhängig von den Unrechtsregimen dieser Welt<br>
machen. Dafür müssen wir mit Ländern im Globalen Süden gleichberechtigte<br>
Partnerschaften schmieden. Partnerschaften, die unsere Interessen<br>
zusammenbringen im Einsatz für die nachhaltigen Entwicklungsziele.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ein Europa von und für Alle</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Selbstbestimmung und Freiheit stehen auch innerhalb der EU unter Druck. Wir<br>
müssen in Vielfalt geeint gegen alle Ausgrenzung und für die Rechte von<br>
marginalisierten Gruppen einstehen. Ein Europa von und für alle - dafür möchte<br>
ich mich mit euch jeden Tag einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich über eure Unterstützung sehr freuen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politische Laufbahn:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2022 Stellv. Bundesvorsitzende, Europäische und Internationale<br>
Koordinatorin und Vielfaltspolitische Sprecherin, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2022 Mitglied im Vorstand, Europäische Bewegung Deutschland e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2016 Mitglied im Fachbeirat Globale Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2019-2022 Mitglied im Parteirat, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2012-2022 Sprecherin der BAG Globale Entwicklung, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2014-2020 Stellv. Mitglied im Jugendhilfeausschuss, Düsseldorf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2012-2014 Sachkundige Bürgerin im Ausschuss Gesundheit und Soziales, Düsseldorf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Berufliche Laufbahn:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2014-2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin der grünen Landtagsfraktion NRW für<br>
Kinder-, Jugend-, Familien- und Eine-Welt-Politik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2019-2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin der grünen Landtagsfraktion NRW für<br>
Grundsatz und Strategie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2012-2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin der GRÜNEN Ratsfraktion in Düsseldorf<br>
für Flucht und Migrationspolitik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2012-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Behinderung und<br>
Entwicklungspolitik e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2011-2012 Assistentin der GRÜNEN Ratsfraktion Düsseldorf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2007-2010 Projektleitung bei INTAMT e.V.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 10:17:12 +0200</pubDate>
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