| Veranstaltung: | Mitgliederversammlung 29. April 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2.2.4. Wahlkreis 44 Düsseldorf IV (Süd) |
| Antragsteller*in: | Martha Schuldzinski (KV Düsseldorf) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 26.04.2026, 16:11 |
BEW1: Martha Schuldzinski
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
ich bewerbe mich um euer Vertrauen für den Landtag, weil ich überzeugt bin:
Eine starke Demokratie braucht einen handlungsfähigen Rechtsstaat, der Gerechtigkeit durchsetzt, alle Menschen schützt und demokratisches Engagement stärkt.
Der Düsseldorfer Süden ist mein Zuhause.
Hier bin ich aufgewachsen – hier lebe ich.
Hier möchte ich Verantwortung übernehmen und bewerbe mich bei euch um den Wahlkreis und ein starkes Votum für die Landesliste.
Dafür stehe ich:
Ich mache Rechts- und Innenpolitik, weil ich als Juristin weiß, dass ein handlungsfähiger Rechtsstaat Voraussetzung für eine starke Demokratie ist.
Wir haben in NRW eine starke Justiz, aber wir haben einiges zu tun!
Bei Gericht und in der Staatsanwaltschaft habe ich erlebt, wie sich die Akten stapeln. Staatsanwält*innen, Richter*innen und Justizfachangestellte sind überlastet, Verfahren dauern zu lange. Ich will eine gut ausgestattete und handlungsfähige Justiz. Wir brauchen eine sinnvolle Digitalisierung – die mehr ist, als Aktenberge ins Digitale zu verlagern.
Ein Rechtsstaat, der zu spät kommt, verliert Vertrauen.
Wir müssen die Ressourcen, die wir bereits haben, richtig einsetzen. Während unsere Justiz oft mit Alltagskriminalität – wie dem Fahren ohne Ticket – ausgelastet ist, entstehen durch Finanz-, Wirtschafts-, Umwelt- und organisierte Kriminalität jährlich Schäden in Milliardenhöhe.
Ich will, dass wir auch die großen Fische nicht davonkommen lassen.
Ein Staat, dem alle vertrauen, muss alle Menschen gleichermaßen zur Verantwortung ziehen – und gleichermaßen schützen!
Gewalt gegen Frauen ist ein systemisches Problem. Das gilt genauso für Gewalt gegen queere Menschen. Deshalb müssen wir es auch mit System bekämpfen. Mit Fokus auf Aufklärung und Prävention und mit einer besseren Strafverfolgung. Ich will spezialisierte und sensibilisierte Strukturen bei Polizei und Justiz. Ich möchte einen stärkeren Fokus auf Täterarbeit setzen – auch das ist Opferschutz!
Deshalb kandidiere ich für den Düsseldorfer Süden:
Ich bin in Benrath aufgewachsen. Ich war als Kind mit meiner Familie im Sommer am Unterbacher See. Ich habe in Urdenbach in meiner Jugend im Festzelt beim Erntedankfest gefeiert. Ich lebe in Reisholz.
Hier bin ich mit euch zusammen politisch aktiv!
Beim Müllsammeln in Hassels, beim Paulinenparkfest oder beim Veedelszoch der Reisholzer Quatschköpp. Fünf Minuten von meiner Wohnung entfernt liegt Hassels Nord. In der Kommunalwahl sind hier nur 7,9 Prozent der Menschen zur Wahl gegangen. Auch in vielen anderen Wahlbezirken im Süden lag die Wahlbeteiligung deutlich unter dem Düsseldorfer Durchschnitt. Das kann und will ich nicht hinnehmen. Das ändern wir nur, indem wir gute Politik machen – gerade für die Menschen in diesen Stadtteilen – und indem wir hier jeden Tag für die Menschen da sind.
Nicht zuletzt auf der großen Demo im Februar in Garath haben wir gezeigt, dass wir im Düsseldorfer Süden viele sind, die sich für eine starke Demokratie einsetzen. Lasst uns daran im Wahlkampf anknüpfen.
Ich möchte mit euch zu den Menschen gehen. Ich will mit euch einen Wahlkampf machen, in dem wir zuhören und zeigen: Wir sind da! Nicht nur im Wahlkampf.
Ich will, dass man im Düsseldorfer Süden mit uns rechnen muss!
Das bringe ich mit:
Ich bin Juristin im Rechtsreferendariat und aktuell in meiner letzten Station bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Dort erlebe ich, wie wichtig ein Staat ist, der Grundrechte schützt und zivilgesellschaftliches Engagement stärkt. Aus meinen Stationen beim Landgericht, bei der Staatsanwaltschaft und bei einer Rechtsanwältin für Familienrecht kenne ich die Justiz aus der Praxis. Im Innenministerium habe ich meine Erfahrung in der Innenpolitik vertieft.
Ich habe während meines Studiums vier Jahre für Verena Schäffer, zu dieser Zeit Sprecherin für Innenpolitik und Strategien gegen Rechtsextremismus der GRÜNEN-Landtagsfraktion, gearbeitet. Nach meinem ersten Examen war ich persönliche Referentin von Dr. Julia Höller, Innenpolitische Sprecherin der Fraktion.
Ich bin Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht und Sprecherin der AG Demokratie hier im Kreisverband. Ich durfte für euch im Vorstand aktiv sein. Ich war AStA-Vorsitzende und Sprecherin von Campus Grün Münster.
Ich bringe Erfahrung darin mit, wie wir politisch wirksam werden, und das Handwerkszeug, dies gesetzgeberisch umzusetzen.
Das will ich für euch im Landtag einbringen.
Dafür bitte ich um euer Vertrauen.
Für Austausch und Rückfragen stehe ich immer gerne bereit:
Mail: martha.schuldzinski@gruene-duesseldorf.de
Instagram: https://www.instagram.com/schuldzinski
Herzliche Grüße
Martha
- Alter:
- 29
- Geschlecht:
- weiblich
- Geburtsort:
- Bergisch Gladbach
- Stadtbezirksgruppe:
- 9
Unterstützer*innen
- Martina Berger
- Michael Dürselen