| Veranstaltung: | Mitgliederversammlung 26. September 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 5.2.1. Quotierte Plätze (8) |
| Antragsteller*in: | Lilli Hampeter (KV Düsseldorf) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 23.09.2026, 23:31 |
BEW13: Lilli Hampeter
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
hinter uns liegen Landtagswahlen, bei denen die AfD durchweg stark abgeschnitten hat und nach denen in Sachsen-Anhalt die AfD sogar mutmaßlich die Regierung stellen wird. Die Frage wie wir unsere Demokratie bewahren können und insbesondere Minderheiten vor Grundrechtsverletzungen schützen treibt mich deshalb besonders um. Auch unsere Partei leidet an einem Glaubwürdigkeitsverlust, dem wir dringend entgegenwirken müssen.
Glaubwürdigkeit zurückgewinnen
Viele Menschen leiden an hohen Mieten und anderen Lebenshaltungskosten. Wir müssen ihnen ein Angebot machen, wie wir die Bezahlbarkeit des täglichen Lebens wieder in den Griff bekommen. Dafür brauchen wir ein attraktives GRÜNES Landtagswahlprogramm, das den Fokus, neben dem Klima- und Umweltschutz auch auf soziale Gerechtigkeit und Bezahlbarkeit legt.
AfD-Verbotsverfahren vorantreiben
Neben dem, was wir als Partei inhaltlich und kommunikativ beitragen können, um unsere Demokratie zu stärken bin ich der festen Überzeugung, dass es ein AfD-Verbotsverfahren benötigt, um die Rechte von vielen Bürgern zu schützen. Wir wissen, dass die AfD jedenfalls die Rechte von Migrant*innen, Muslim*innen und ihrer politischen Konkurrenz in verfassungswidriger Weise einschränken will. Es ist unsere Pflicht dies zu verhindern und dafür alle möglichen Mittel zu ergreifen. Dazu gehört auch ein Verbotsverfahren, welches der Partei die Möglichkeit, öffentlichen Räumlichkeiten zu nutzen, entzieht und die finanzielle Unterstützung durch öffentliche Gelder verwehrt. Deshalb halte ich es für ein wichtiges Anliegen, die Beteiligung an einer Koalition nach der Landtagswahl von einer Zustimmung zum AfD-Verbotsverfahren im Bundesrat abhängig zu machen. Denn es dürfte mittlerweile jedem klar sein: Jetzt oder nie!
Meine bisherige Arbeit
Ich durfte bereits in den vergangenen zwei Jahren für euch an den Bundesdelegiertenkonferenzen teilnehmen und habe mit der Unterstützung von vielen von euch erfolgreich Anträge sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene gestellt. Gerne möchte ich diese Arbeit auch beim kommenden Landtagswahlprogramm fortsetzen. Ich plane daher fest mit einer Teilnahme an der anstehenden landesdelegiertenkonferenz und springe auch gerne als Ersatzdelegierte bei dieser und bei den kommenden Landesdelegiertenkonferenzen ein, wenn andere eine Pause benötigen oder verhindert sein sollten. Da ich die Anhäufung von ordentlichen Delegationsplätzen nicht befürworte kandidiere ich auf die Ersatzdelegation.
Ich freue mich über eure Unterstützung!
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Persönliches:
Ich habe mein Jurastudium mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen und schreibe gerade an meiner Promotionsarbeit im Bereich des Steuerstrafrechts. Gleichzeitig arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Medienrecht an der HHU.
Seit November 2025 bin ich Co-Sprecherin der Grünen Jugend Düsseldorf, nachdem ich zuvor bereits ein knappes halbes Jahr Beisitzerin im Vorstand war.
Für die Grüne Ratsfraktion bin ich außerdem seit November 2025 ordentliches Mitglied im Sportausschuss. Zuvor war ich bereits gut ein Dreivierteljahr in der 1. Stellvertretung für diesen.
- Alter:
- 24
- Geschlecht:
- weiblich
- Geburtsort:
- Aachen
- Stadtbezirksgruppe:
- 8